| 1959 |
Die 2. Staffel besteht am 07. Juli 1959 aus zehn fliegenden
Offizieren und zwölf fliegenden Unteroffizieren.
Der erste Staffelkapitän heißt Major
Plieth (Juli 1959 – Mai 1961).
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1960 |
verlegt das AufklG 51 'I' nach Manching / Oberstimm bei
Ingolstadt in Bayern.
Man fliegt das Waffensystem RF-84 Thunderflash. |
1961 |
Staffelkapitän Hauptmann Speckbacher
(Juni 1961 – September 1963).
Die NATO-Unterstellung der 2. Staffel ist perfekt ? ab jetzt
wird taktisch geflogen! |
1962 |
ist ein erfolgreiches Jahr: Wir sind häufiger beim
Staffelaustausch als beim Kaffeetrinken in der Lounge. |
1963 |
richtet das Geschwader seinen 1. Tag der offenen Tür
aus.
An diesem 30. Juni 1963 kamen geschätzte 100.000 begeisterte
Zuschauer auf den Fliegerhorst.
In diesem Jahr lernt man bei den Immelmännern
auch den Afterburner kennen:
Die Umrüstung auf das Waffensystem RF-104G Starfighter
beginnt.
Staffelkapitän Major Hör (Oktober
1963 – September 1968). |
1964 - 1967 |
Business as usual: Übungen, Überprüfungen
und Auslands vorhaben wechseln sich ab. Wir werden immer
besser.
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1968 |
Wir verlassen Bayern, flüchten ins Badische und übernehmen
den Flugplatz Bremgarten.
Staffelkapitän Major Faigle (Oktober
1968 – März 1972).
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1969 |
Der Einzug an den neuen Standort ist endlich abgeschlossen.
Die 2. Staffel richtet sich in der Nähe des Wasserturms
ein.
Frau Mäder tritt mit Besen und Schaufel ihren Dienst
in der 2. Staffel an.
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1970 |
Mit der RF-4E Phantom erhalten die Immelmänner ein
zweisitziges Aufklä rungsflugzeug. Die Ära Single
Thrust - Single Brain ist zu Ende! |
1971 |
Des einen Freud, des anderen Leid:
Man führt im südlichsten Aufklärungsverband
den Schichtbetrieb ein und Klaus Warmuth wird Spieß.
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1972 |
Staffelkapitän Major Ewert (März
1972 – Februar 1974).
Wie die Zeit vergeht: Die Immelmänner organisieren
einen weiteren Tag der offenen Tür.
Die Red Arrows und die Patrouille de France locken über
60.000 Besucher ins Markgräfler Land.
Die 512 Squadron ist in diesem Jahr mit zwei Besatzungen
und Spezialisten des Bildzuges am Wettbewerb Royal Flush
beteiligt.
Das Team räumt sämtliche Pokale ab und verblüfft
sogar die Firma Kodak mit den besten Fotos: G'Iernt
isch halt g'lernt.
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| 1973 - 1975 |
Staffelkapitän Major Lemm (März
1974 – März 1977).
Im Routineflugbetrieb schafft man zwischen Tac Evals und
etlichen Übungen die 30.000ste Flugstunde auf RF-4E.
Beim 18. Royal Flush in Bremgarten zeigen hauptsächlich
die Soldaten der 2. Staffel was sie können: Bestnote
in der Luftwaffe und im Bereich NATO Europa Mitte.
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1976 |
Wer hätte das gedacht: Die 2. besucht mit zwei RF-4E
den Schah von Persien. Man munkelte, sogar die Warte trugen
Turban!
Ein weiterer Höhepunkt dieses Jahres: Der Tag der
offenen Tür mit eigener Flugschau. 150.000 Zuschauer
sind begeistert!
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1977 |
Staffelkapitän Oberstleutnant Müller
(April 1977 – September 1978).
Nur Routinebetrieb? – Denkste! Die Runway wird in
Stand gesetzt. Wir verlegen.
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1978 |
Staffelkapitän Oberstleutnant Theis
(September 1978 – März 1980).
Wir verlegen immer noch.
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1979 |
Verlegen wir immer noch? |
1980 |
Staffelkapitän Major Busse (März
1980 – Oktober 1981).
Den Jabos stehen die Haare zu Berge: Die Recces fangen in
Deci / Sardinen an, Bomben zu werfen!
Beppi, Nicko, Conny und Konsorten haben ihre helle Freude
daran.
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1981 |
Staffelkapitän Oberstleutnant Huber
(Oktober 1981 – Januar 1984). |
1982 |
Das Jahr der ersten Flugstundenjubiläen: Fünf
Flieger erfliegen zusammen die 22.666ste Flugstunde (Dorn,
Saorski, Nikolay, Steinbach je 4.000, Felix Hördler
6.666 Stunden).
Ach du dicker Elch: Die Immelmänner verlegen nach Goose
Bay, Kanada. Die Boomer der US-Tanker verlieben
sich auf Anhieb in die badischen Luftbetankungskünste.
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1983 |
Mit Lemmy, Niko, Hempty und Conny verlassen vier weitere
Unikate die Luftwaffe.
Im Sommer verpflichtet die 512 vier Akademiker. Sie erhalten
den Auftrag, die Terrasse vor der Lounge zu pflastern.
Das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen.
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1984 |
Staffelkapitän Major Daxl (Januar
1984 – März 1986).
Oje, über 12.000 Stunden Flugerfahrung werden verabschiedet:
Beppi, Professor Dorn und Schwinge suchen nach neuen Horizonten.
Außerdem feiern wir das 25-jährige Jubiläum
der Immelmänner, zusammen mit über 100.000
Besuchern. Die Segel flugdemo wird uns ewig im Gedächtnis
bleiben.
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1985 |
Erfolgreich errichten wir vor der Staffel einen Maibau
-
im zweiten Versuch.
Diese ganze Mühe für das 25-jährige Jubiläum
von Hannes Müller,
Erich Leger und Adi Cibulka …?!
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1986 |
Staffelkapitän Major Mack (März
1986 – September 1988).
Die Austauschbesatzungen aus England und der Türkei
geben sich bei uns die Klinke in die Hand.
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1987 |
Die 2. baut sich eine neue Lounge.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Hauptfeldwebel Ruf feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum.
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1988 |
Günther Ratzky ist 25 Jahre dabei und hat vermutlich
300.000 Blatt VS gezählt.
Staffelkapitän Major Haase (Oktober
1988 – August 1990).
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1989 |
Erneut ein schweres Jahr: Yogi, Gutz, Stoni und Ebi setzen
sich zur Ruhe. Der Urlaubskünstler Dobler wechselt
die Fluglinie.
Spieß Warmuth ist 25 Jahre dabei.
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1990 |
Major Flaxl wird letzter Staffelkapitän
(August 1990 – Juni 1992).
Unsere RAM-Teilnehmer brachen mit zehn Stunden und zehn
Minuten den deutschen Non-Stop-Flying Rekord für
strahlgetriebene Kampfflugzeuge.
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1991 |
Die Zeit der Letztflüge und Verabschiedungen beginnt.
Dafür setzt man in der 2. Staffel eine alte Tradition
der Immelmänner fort: Das easy going.
Der Spieß Warmuth wird in den Osten abkommandiert
und hilft mit, die NVA aufzulösen.
Ein letztes Mal schlagen wir uns mit Schlauchbooten erfolgreich
auf der Donau durch.
Nur mit Methoden moderner Menschen führung bringt Changer
seinen Achter ohne Steuermann auf den 1.Platz.
Staffelkapitän Flaxl hat die traurige Pflicht unsere
Staffel aufzulösen.
Durch vorausschauende Planung und fürsorgliches Handeln
gelingt dieses mit erträglichen Folgen und in einer
guten kameradschaftlichen Atmosphäre.
Am 20. Dezember werden zum letzen Mal zwei Crews (Flaxl
– Lissy / Focke – Esser) aus der 2. Staffel
vom Chefeinsetzer Oberfeldwebel Resch zum Fliegen
befohlen.
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1992 |
Die Standortverwaltung scharrt bereits mit den Hufen;
wann endlich dürfen sie ihr Abbruchkommando auf unsere
Staffel loslassen? Easy going – durch
eine organisatorische Meisterleistung unseres Nachschubmeisters
Oberfeldwebel Becherer läuft es schneller als befürchtet.
Am 25. Mai laden wir zur wirklich allerletzten Fete ein.
500 Alte, Junge, Ehemalige, Gerngesehene, sich schon immer
zur Staffel gehörig Fühlende und Sonstige schaffen
es an einem Abend, alle legalen und illegalen Kassen zu
leeren.
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Am 01. Juli 1992 gibt es die Staffel nicht mehr.
Der Geist der 2. Staffel lebt weiter.
Wir treffen uns alle paar Jahre wieder.
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